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FASSADE 5/2016

Das neue Steuerungskonzept

für das dimmbare EControl-

Glas ermöglicht es, Glasfassa-

den einfach via PC, Tablet oder

Smartphone zu steuern. Für die

kundenfreundliche Serviceab-

wicklung und schnelle Analy-

sen bietet EControl zudem ei-

ne Fernzugriff-Lösung an. Die

Software bildet die Fassade gra-

fisch mit Elementen und Ansich-

Das neue Designglas Fluid von

Saint-Gobain Glass bereichert

Gussglas um eine zusätzliche

Dimension – nämlich mit drei-

dimensionaler Wirkung: Die

Struktur des Glases rhythmisiert

klare und matte Flächen in sanf-

tem wellenförmigem Schwung

und gestattet eine schemenhaf-

te Durchsicht. Die Wirkung ba-

siert auf einem Novum bei der

Glasproduktion. Geprägte Passa-

Fassaden per Smartphone

dimmen

Designglas in der Fassade

ten ab, lässt sich segmentiert be-

dienen und zeigt den momenta-

nen Schaltzustand an. Praktisch,

denn filigrane Glasfassaden ste-

hen für Offenheit und Ästhe-

tik mit modernem architekto-

nischem Anspruch. Damit die

Sonne die Räume nicht zu stark

aufheizt und direktes Licht nicht

das Arbeiten erschwert, kamen

bislang meist Jalousien oder

Markisen zum Einsatz. EControl-

Glas bietet eine Alternative: Die

elektrisch dimmbare Verglasung

ermöglicht ein ansprechendes

Fassaden-Design in vollständi-

ger Glas-Optik. DieVerschattung

erfolgt im Glas, das sowohl als

Zweifach- und als Dreifach-Iso-

lierglas erhältlich ist. Dimmba-

res Glas schafft lichtdurchflutete

Räume und erfüllt idealerweise

die Anforderung an den som-

merlichen Wärmeschutz: Bis zu

90 Prozent der Wärme bleiben

draußen.

www.econtrol-glas.de

gen im Glas wechseln sich,

anders als üblicherweise

bei Gussglas, mit transpa-

renten ab. Das Glas sug-

geriert so Materialtiefe und

wird selbst zum Designob-

jekt. So vereint es Design

mit faszinierender Licht-

und Raumwirkung und

einem guten Sichtschutz.

Es gibt Räumen Charak-

ter und regt an zum Ex-

perimentieren. Damit ist

Fluid auch eine attraktive

Alternative zu satiniertem Glas.

Das Muster kann horizontal oder

vertikal eingesetzt werden und

erzielt so immer andere Wirkun-

gen. Fluid ist geeignet für Stan-

dardanwendungen wie Isolier-

glas und im Interieur. Aber es ist

auch ein abwechslungsreiches

Material für einen neuen archi-

tektonischen Trend: Designglas

in der Fassade.

www.saint-gobain-glass.com

EControl-Glas

Auf der Sonderschau glass tech-

nology live hat sedak laminats-

gebogene Glaslaminate vorge-

stellt, die vor allem im Schiffs-

bau Verwendung finden soll

– als „Schiffsfassade“ sozusagen.

Das am maritim anmutenden

Stand dargestellte Exponat zeig-

te exemplarisch ein 20 Millime-

ter starkes Dreifach-Laminat mit

einer Größe von 1,3 x 3,7 Meter

so, wie es bereits im Rumpf einer

Yacht verbaut wurde. Die Schei-

be wurde mit einem Stich von

120 Millimetern und einer dia-

gonalen Biegelinie laminations-

gebogen. So fügt sie sich perfekt

in den sphärisch verlaufenden

Rumpf des Schiffes. Der kerami-

sche Randdruck schützt die Ver-

klebung vor UV-Strahlung und

sorgt für eine einwandfreie Op-

Überzeugendes

Mehrfachlaminat

tik. Möglicherweise ergeben sich

durch diese Innovation in Zu-

kunft auch Möglichkeiten, die

über den Bereich des Schiffbaus

hinausgehen und interessante

Wege für die Architektur und der

Gestaltung von Fassaden ermög-

lichen.

www.sedak.com

Das 1,2 Tonnen schwere Zehn-

fach-Laminat ist als Rumpfver-

glasung in einer Mega-Yacht im

Einsatz.

sedak GmbH & Co. KG

Lichteinfall und Blickwinkel sorgen

für verschiedene Effekte.

Saint Gobain-Glass Deutschland

Visionate / AGC Interpane

AGC Interpane hat auf dem neu

konzipierten Messestand vie-

le Neuheiten gezeigt. Präsen-

tiert wurden unter anderem neue

Sonnenschutzverglasungen aus

dem kompletten Spektrum –

von hoher Tageslichttransmis-

sion und moderatem g-Wert

bis hin zu Produkten mit sehr

niedrigem g-Wert, reflektieren-

den und niedrig reflektierenden

Produkten. Abseits der zahlrei-

chen Funktionsgläser hatte AGC

Interpane seinen Messestand

mit rund 200 Quadratmetern

Designglas veredelt. Die oberen

Fassaden bestan-

den aus Lacobel T

Cool White, einem

lackierten und an-

schließend

vor-

gespannten Glas,

das in der Außen-

fassade eingesetzt

werden kann. Es

wurde zudem mit

einem hochreflek-

tierenden

Netz-

werkdruck

aus

„ipachrome design“ beschichtet,

einem Mehrfach-Schichtsystem,

mit dem Architekten Gebäude

partiell oder in feinen Mustern

modern gestalten können. Die

übrige Fassade und der gesamte

Bar-Bereich wurden mit einem

„On-Demand“-Designglas im

passgenauen „Corporate-Blau“

verkleidet. Lackierte Verglasun-

gen in Individualfarben sind ab

einer Abnahmemenge von 200

Quadratmetern im Service „My-

Colour by Lacobel and Matelac“

verfügbar.

www.interpane.com

Innovationen bei

Fassadengläsern