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Messen & Veranstaltungen

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RTS-Magazin 11/2017

Am 23. und 24. November 2017

finden in Düsseldorf zum zwei­

ten Mal die Thementage Glas

statt. Unter dem Motto „We

think glass new“ haben die Ver­

anstalter, der Bundesinnungs­

verband des Glaserhandwerks,

die Messe Düsseldorf und die

Glas+Rahmen, erneut ein hoch­

interessantes, zukunftsweisen­

des Themenspektrum entwi­

ckelt und hochkarätige Fach­

referenten gewinnen können.

Im Interview beantwortet Birgit

Horn, Director der Leitmesse

Glasstec, Fragen zur Veranstal­

tung.

Das Motto der diesjährigen The-

mentage Glas lautet „We think

glass new – Glas neu gedacht“.

Welche Intention steht hinter

diesem weit gefassten Slogan?

Birgit Horn: „We think glass

new“ beinhaltet den Anspruch,

sich mit der Zukunft des ein­

zigartigen Werkstoffes Glas

und den damit verbundenen

Rahmenbedingungen ausein­

ander zu setzen. Dies ist schon

seit Jahren ein Grundpfeiler der

Glasstec, und mit den Themen­

tagen bleiben die Teilnehmer

auch zwischen den Glasstec-

Jahren am Ball. Glas als Werk­

stoff hat sich technologisch ge­

sehen in kürzester Zeit rasant

verändert und wir haben noch

Blick in die Glas-Zukunft

längst nicht das Ende erreicht.

Wenn wir heute Glas definieren,

darf man nicht nur an das übli­

che Flachglas in der Architektur

denken. Eine Vielzahl an Ein­

satzmöglichkeiten gibt es mitt­

lerweile für Smart Glass und

es zeichnet sich bereits ab, dass

dieses in Zukunft unser Leben

stark beeinflussen wird. Genau

diese sich daraus ergebenden

einmaligen Anwendungsmög­

lichkeiten werden, unter dem

Motto „We think glass new“, im

Rahmen der kommenden The­

mentage Glas realitätsnah auf­

gezeigt.

Welche thematischen Schwer-

punkte markieren in diesem

Jahr den Rahmen der Konfe-

renz?

Birgit Horn: Wie auch bei

den ersten Thementagen Glas

spannt der Bundesinnungsver­

band einen Bogen von der Ge­

genwart in die Zukunft und gibt

der Glas-Branche damit neue

Denkanstöße.

Entsprechend

liegt der Fokus der Veranstal­

tung auf Forschung, Entwick­

lung, Technologie und den sich

daraus ergebenden Zukunfts­

visionen. Natürlich dürfen in

diesem Kontext nicht die Archi­

tektur und das Baurecht fehlen,

die eine wesentliche Rolle in

der baulichen Umsetzung spie­

len. Mit den gewählten Schwer­

punkten wurde ein interessan­

ter Anreiz für die gesamte Glas­

branche geschaffen.

Was unterscheidet die Themen-

tage Glas von anderen Vortrags-

veranstaltungen in der Glas-

und Fassadenbranche?

Birgit Horn: Im Gegensatz

zu anderen, ähnlich gelagerten

Veranstaltungen, bezieht die­

ser Fachkongress alle in der

Wertschöpfungskette beteilig­

ten Branchen und Teilnehmer

mit ein. Die Thementage Glas

stellen nicht nur den Werkstoff

in den Mittelpunkt des Kon­

gresses, sondern sie beschäfti­

gen sich auch mit allen dazuge­

hörigen Facetten. Themen wie

Industrie- und Handwerk 4.0,

Eurocode Glas, schaltbare Ver­

glasungen, innovative Displays

oder 3D-Druck auf und mit Glas

zeigen diese ganzheitliche Be­

trachtung auf. Sie alle stehen

am Ende exemplarisch für das

„ganzheitliche Denken“, wel­

ches den Kongress so einzigar­

tig macht und am Ende wichtige

Denkanstöße liefert.

Richtet sich das inhaltliche An-

gebot vorwiegend an Archi-

tekten, Planer und industrielle

Glasbearbeiter, oder ist die Teil-

nahme auch für Fassadenbauer

und Glas-Handwerker interes-

sant?

Birgit Horn: Die thematische

Ausrichtung bezieht die ge­

samte Glaswirtschaft/Branche

mit ein – von der Architektur

über die Industrie bis hin zum

Handwerk und der Forschung.

In diesem Zusammenhang soll­

ten auch die gesetzgeberischen

Institutionen nicht vergessen

werden, die ebenfalls von solch

einem Kongress profitieren

können.

Wird es bei den Thementagen

neben theoretischen Grundla-

gen auch praxisnahe Vorträge

geben, bei denen die Anwen-

dung neuer, innovativer Techno-

logien im Vordergrund steht?

Birgit Horn: Praxisnahe Vor­

träge stehen ebenfalls auf der

Tagesordnung. Allein die The­

men „Neue Technologien und

Konstruktionen, OLED, Puls­

energiefassade, gegossenes Glas

in der Fassade oder Unterneh­

men 4.0“ werden auf eindrucks­

volle Weise visionäre Anwen­

dungen in der Praxis widerspie­

geln.

Die Aufzählung ließe sich

an dieser Stelle sicherlich noch

umfangreich ergänzen, aber

kommen Sie doch vorbei und

verschaffen Sie sich selbst einen

Eindruck.

www.thementageglas.de

Messe Düsseldorf (2)

We think glass new“ beinhaltet den Anspruch, sich mit der Zukunft des einzigartigen Werkstoffs Glas und den damit

verbundenen Rahmenbedingungen auseinander zu setzen.

Birgit Horn: „Wie auch bei den

ersten Thementagen Glas spannt der

Bundesinnungsverband einen Bogen

von der Gegenwart in die Zukunft

und gibt der Glas-Branche damit

neue Denkanstöße.“