GründerNavi Nr. 14 - 2020/21

»Gründer und Gründerinnen imHandwerk sollten von Anfang an auf durchgängig digitale kaufmännische Prozesse setzen und Papierbelege und Medienbrüche vermeiden.« STEFAN WUNRAM, Chefberater Strategische Entwicklung bei der DATEV eG Fotos (ƒ): © DATEV eG Tradition und Innovation miteinander verbinden Cloud: Rechnungen digital und sicher versenden und empfangen – einfach mit DATEV SmartTransfer in der Cloud – ob vom Strandcafé oder vom Homeoffice aus. Stolpersteine: Diese umgehen Gründer durch digitale kaufmännische Prozesse zusammen mit dem Steuerberater. F A Z I T Warum dieses bewährteVorgehen nicht auch auf den kaufmän- nischen Bereich übertragen?Wie schon die Vorgänger hier mit einem Steuerbe- rater zusammenarbeiten und gleichzeitig von Anfang an auf durchgängig digitale Prozesse setzen: Auf Papier gibt es dann nur noch den Meisterbrief. In vielen Handwerksbetrieben gehö- ren digitale Lösungen bereits zumAlltag. Mehr als  Prozent von ihnen setzen auf digitale Lösungen in der Kommunikati- on und den internen kaufmännischen Prozessen. Das ist das Ergebnis der drit- ten Studie zur Digitalisierung im Hand- werk, für die der IT-Dienstleister DA- TEV eG . Handwerker aller Bran- chen telefonisch befragt hat. Dennoch arbeiten viele auch mit Ausdrucken und archivieren Belege sowohl in Papierform als auch digital. Stefan Wunram, Chef- berater bei der DATEV eG, erklärt das damit, dass „das Handwerk sich in einer Übergangsphase befindet, weg von ein- zelnen digitalen Lösungen und meist mit Papier verbundenen Medienbrüchen, hin zu durchgängig digital ablaufenden kaufmännischen Prozessen“. Diese Entwicklung dürfte sichdurchdie Corona-Krise noch beschleunigen. Grün- der sind deshalb gut beraten,wenn sie von Anfang an auf durchgängig digitale Pro- zesse setzen.Dabei kann ein Steuerberater ihnen zur Seite stehen.Denn er kennt sich nicht nur mit steuerrechtlichen und kauf- männischen Themen aus, sondern auch Gründer im Handwerk legen meist viel Wert auf die Tradition ihres Berufes. Gleichzeitig nutzen sie ganz selbstverständlich neuste Techniken und Lösungen, um sich am Markt zu behaupten, beispielsweise 3D- Scanner, die den Zoll- stock ersetzen. mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung, die beim Aufbau digitaler Prozesse zu beachten sind. Zeitsparen mit E-Rechnung Um dem Ziel vom digitalen Büro näher zu kommen, ist es entscheidend, dass Gründer Papierbelege vermeiden oder, wenn sie dennoch imBriefkasten landen, gleich scannen und eingehende digitale Belege auch digital weiterverarbeiten. Unternehmen, die zudem ihre Rech- nungen elektronisch versenden, sparen nicht nur Zeit und Kosten, sondern erfüllen darüber hinaus die Anforde- rungen wichtiger Geschäftspartner. Das ist insbesondere wichtig, wenn Betriebe öffentliche Auftraggeber haben. Denn die öffentliche Hand stellt in Deutsch- land schrittweise auf die sogenannte XRechnung um, das ist eine eRechnung in einem vorgeschriebenen Datenformat. Daneben gibt es viele weitere Formate für Ein- und Ausgangsrechnungen. Hil- fe in diesem Format-Dschungel leisten Daten-Dolmetscher wie DATEV Smart- Transfer. Sie sorgen dafür, dass einge- hende Rechnungen eingelesen, validiert und zur Weiterverarbeitung vorbereitet GRÜNDERNAVI [2020/21] 4

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